Modern-Rock aus Dreieich, 2003 als Schülerband gegründet

Jonas Fisch (voc, g), Christoph Pohl (g, Sebastian Wodtcke (b, Timo Kraus (dr)

Sänger Jonas Fisch
Sänger Jonas Fisch

Aus dem Bandinfo:

 

Eine Band bahnt sich ihren Weg: Mit einem Alter von 22 bis 23 Jahren blicken die vier Hessen von INHUMAN bereits auf eine Live-

Erfahrung von rund 150 Shows zurück (u.a. in der Frankfurter Batschkapp, auf der Musikmesse und dem Museumsuferfest sowie in vielen weiteren Clubs in der Region, Deutschland, Frankreich und Belgien) und gelten laut Mikrofonhersteller beyerdynamic als „beste Nachwuchsband Deutschlands“.

Der zeitlose Stilmix aus Spielarten wie Stoner Rock, Indie, Metal, Punk´n´Roll und wie sie auch alle heißen mögen, der trotz seiner Komplexität immer wieder mit einem einschlägigen Hit- und Mitsingfaktor aufwartet, war dabei nicht nur auf der Bühne ein absoluter Stimmungsgarant: Auch mit der ersten EP „Silence is Over“ konnte man von Seiten der Presse durch die Bank hinweg beifällige Resonanzen einfangen, einen Endorsement-Vertrag beim Mikrofonhersteller beyerdynamic einheimsen sowie eine breite Hörerschaft für sich gewinnen… Das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht, man darf also gespannt sein, was das junge Quartett noch von sich hören lassen wird!

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Referenzen:

• über 120 gespielte Auftritte im Rhein-Main-Gebiet, in Bayern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, in Frankreich und Belgien

• Supportact u.a. für Empty Trash, My Baby wants to eat your Pussy, The Wohlstandskinder, ZSK und Orange but Green

• Gigs in der legendären Frankfurter Batschkapp, sowie im dortigen Sinkkasten und Nachtleben. Auftritte in der Neu Isenburger Hugenottenhalle, dem Frankfurter Museumsuferfest und der Rohrmeisterei in Schwerte.

• Band-Endorsement von Beyerdynamic Microphones

• 2008 von „Beyerdynamic“ und „regioactive“ zur „Besten Nachwuchsband Deutschlands“ gewählt

• Erster Platz beim Obertshausener Rock- und Popwettbewerb 2007
Offenbach Post, 16.10.2010
Offenbach Post, 16.10.2010
Das Debüt-Album
Das Debüt-Album

Artikel Offenbach Post, 22. August 2011


Rockmusik liegt in der Luft

Dreieichenhain - Einen außergewöhnlichen Standort für ein besonderes Live-Konzert hat die Dreieicher Rockband „Inhuman“ gefunden.

Von Christoph Pohl

In luftiger Höhe präsentierte die Band „Inhuman“ ein speziell für diesen Anlass geschriebenes Lied.
In luftiger Höhe präsentierte die Band „Inhuman“ ein speziell für diesen Anlass geschriebenes Lied.

 

Nach dem umjubelten Auftritt der Formation auf der diesjährigen Haaner Kerb bot der in Dreieich wohnende Christian Klementz, Geschäftsführer eines Kranunternehmens aus Dieburg, der Band spontan an, ein Rockkonzert in luftiger Höhe zu geben.

 

Für die Band ist dieser buchstäbliche "Höhepunkt" ihrer Geschichte Anlass zu einem öffentlichen Wettbewerb gewesen, bei dem sich die Anhänger mit Video- und Fotobeiträgen auf der Internetplattform Facebook für die 15 Plätze bewerben konnten. Gegen 18.30 Uhr stiegen die Sieger dann am Freitagabend auf dem Parkplatz am Burgweiher zusammen mit der Band das erste Mal in den Himmel. "Am Anfang waren wir ziemlich nervös", erklärt Sänger Jonas Fisch. "Aber wir haben uns oben absolut sicher gefühlt und dann hat sich die Stimmung sehr schnell gelockert."

 

Der 35 Personen fassende Personenkorb, der über der Burg Hayn schwebte, war bereits vor zwei Jahren beim Hayner Burgfest sowie beim Fraport-Fest auf der Nordbahn des Flughafens im Einsatz. Die Plattformen, von denen das Unternehmen insgesamt zwei Exemplare unterhält, haben einen rollstuhlgerechten Zugang und wurden für das Konzert auf eine Höhe von zirka 50 Metern nach oben gezogen. Unterstützt wurde das Projekt durch die Stadt, die mit mehreren Abteilungen schnell und unkompliziert für die behördlichen Fragen zur Seite stand. Ebenfalls engagiert haben sich die Stadtwerke, die einen Stromverteiler an der Veranstaltungsstätte installiert haben, denn "unplugged" zu spielen bedeutet nicht, auf Strom verzichten zu können. Für die Verkabelung sowie eine aufwändige Licht- und Verstärkeranlage wurde eine Dreieicher Firma gewonnen, die das Material ebenfalls kostenlos zur Verfügung stellte.

 

Es ging noch ein zweites Mal in die Lüfte

 

Darüber hinaus engagierte die Band ein Filmteam aus Studenten der Hochschule Darmstadt, die das Geschehen über der malerischen Burgkulisse aus einem zweiten Personenkorb einfingen. Bei Einbruch der Dunkelheit ging es dann ein zweites Mal in die Lüfte – und weil das Wetter ausnahmsweise mitspielte, konnten die Teilnehmer einen sensationellen Sonnenuntergang genießen. "Wir werden dieses Konzert nie vergessen und danken allen, die das ermöglicht haben", freute sich Bassist Sebastian Wodtcke.

 

Zu der Aktion gibt es demnächst einen Videoclip, der auf dem Youtube-Kanal der Band veröffentlicht wird. Im Vordergrund steht dabei die Vorstellung des speziell für diesen Event geschriebenen Liedes. Durch das Zusammenspiel und Engagement der beteiligten Unternehmen und der Stadt war das sprichwörtliche "Open-Air"-Konzert ein weiterer Schritt zur Bekanntheit der Band aus Dreieich, die bereits über 250 erfolgreiche Auftritte hinter sich gebracht hat.

 

Auch Klementz zeigte sich mit der Resonanz und der technischen Umsetzung zufrieden: "Mit der Aktion möchte ich Firmen und Veranstaltern dazu ermutigen, dass man mit ein wenig Einsatzwillen und der Bereitschaft einen kleinen Betrag zu investieren, auch auf lokaler Ebene durchaus in der Lage ist, etwas Besonderes auf die Beine zu stellen."

                    Artikel Offenbach Post, 23. Dezember 2014

                                           

                                           Finanzierung über Crowdfunding


                           Inhuman: Mission neue Platte gestartet


Dreieich - Jonas Fisch grinst über beide Backen und nimmt einen zufriedenen Schluck aus seinem Bierglas. „Dafür sind unsere Fans einfach zu toll, als dass es nicht klappen könnte.“ Von Manuel Schubert


 Guter Dinge sind die vier Jungs von Inhuman (von links) Sebastian Wodtcke, Christoph Pohl (vorne), Jonas Fisch und Timo Kraus. Sie setzen auf die Unterstützung ihrer Fans, um 2015 ihr neues Album herausbringen zu können.
Guter Dinge sind die vier Jungs von Inhuman (von links) Sebastian Wodtcke, Christoph Pohl (vorne), Jonas Fisch und Timo Kraus. Sie setzen auf die Unterstützung ihrer Fans, um 2015 ihr neues Album herausbringen zu können.

 

Der 28-Jährige sitzt in einer Bar, um ihn herum eilen Kellnerinnen gehetzt von Tisch zu Tisch, Gäste suchen noch ein freies Plätzchen. Fisch ist ganz entspannt, denn der neuste Plan seiner Band Inhuman scheint aufzugehen. Am 8. Dezember hat das Quartett eine Crowdfunding-Aktion gestartet, um das dritte Studioalbum zu finanzieren. Nach gerade mal zwei Wochen sind bereits 1423 Euro zusammengekommen. Damit die Aktion klappt, muss die magische Marke von 2 000 Euro geknackt werden. Dafür ist allerdings noch Zeit bis zum Sonntag, 25. Januar. "Das wird schon funktionieren, zur Not bezahlt meine Mutter den Rest", scherzt Fisch. Aber, stellt der Frontmann klar, man wolle die Fans auch nicht nerven und jeden Tag zum Spenden auffordern. "Uns ist wichtig", so der Sänger und Gitarrist, "dass es kein Betteln um Geld ist".

CDs via Crowdfunding zu finanzieren, scheint bei jungen Bands gerade schwer in Mode zu sein. Der Vorteil: Die Fans tragen alle Kosten, es gibt weder Plattenfirma noch Sponsoren, die ob ihrer finanziellen Unterstützung ein Wörtchen mitreden wollen. Die Band hat somit alle Zügel in der Hand und die Fans werden Teil eines großen Projekts. Bei startnext.de, der Crowdfunding-Plattform, für die sich Inhuman entschieden hat, gehört es außerdem dazu, dass jeder Spender ein Dankeschön bekommt – gemessen an der Höhe seines Beitrags.

Wer etwa zwölf Euro spendet, der bekommt die neue Scheibe zwei Wochen vor dem offiziellen Release-Termin. Für 30 Euro gibt es eine private Gitarrenstunde mit Jonas Fisch und wer 250 Euro beisteuert, bei dem legen Inhuman gar ein Unplugged-Konzert im hauseigenen Wohnzimmer des großzügigen Spenders hin. 250 Euro - ein Fan hat sogar bereits so viel hingeblättert. Es handelt sich um einen Musikliebhaber aus Nordrhein-Westfalen, der Inhuman schon seit einigen Jahren hinterher reist, wie Fisch erzählt. Nun werden die vier Musiker ihn besuchen. "Ein Roadtrip mehr für uns", freut sich Fisch.

Die Album-Produktion ist bereits in vollen Zügen. Die Fans werden mit Videotagebüchern stets auf dem Laufenden gehalten. Die Schlagzeugspuren hat Drummer Timo Kraus bereits eingetrommelt, im selben Tonstudio in Grefrath-Oedt, in dem die ersten beiden Alben entstanden. Bassist Sebastian Wodtcke hat seinen Part hingegen im Wohnzimmer von Frontmann Fisch aufgenommen, die Rhythmus-Gitarren haben Fisch und Gitarrist Christoph Pohl im Ü-Wagen einer Heusenstammer Firma für Tontechnik eingespielt. Alles in Eigenregie also. Den Unterschied zu den beiden Vorgängerplatten erklärt Fisch so: "Wir haben nicht jeden kleinen Fehler weggeschnitten. Es klingt mehr nach Band, mehr nach uns." Den Schlagzeugsound habe man beispielsweise nicht ein einziges mal angefasst, keine Samples, keine Effekte. "Unser Motto fürs neue Album", so Fisch, "lautet: alles neu."

Die zehn Songs der neuen Platte seien "gezielter, komprimierter", versucht Fisch zu beschreiben. "Und trotzdem sind sie so abwechslungsreich wie nie." Dabei sei alles "rockig-melancholisch", so wie man es von Inhuman eben gewohnt ist. Zum Songwriting zogen sich die vier Kumpels im Oktober ein Wochenende lang in das "Beat and Breakfast", einem Bandhotel in Sulzbach am Main, zurück. "Wir haben bis fünf Uhr morgens Musik gemacht", erinnert sich Fisch strahlend. Dabei entstanden gleich drei Songs. Die drei besten auf der neuen Platte, wie der Sänger findet. Diese Woche fährt das Quartett zusammen nach Grefrath-Oedt, um die bislang eingespielten Spuren mixen zu lassen. Nach Weihnachten werden Lead-Gitarre und Gesang aufgenommen. Wünsche fürs neue Jahr? Im Frühjahr soll das dritte Album das Licht der Welt erblicken und danach bei möglichst vielen Konzerten vorgestellt werden. 30 oder 40 Auftritte in 2015, überlegt Fisch, "das wäre toll".

 

Artikel Offenbach Post, 24. September 2016

 

Das 26. Stadtfest wirft seine Schatten voraus

 

 

Festmeile mit Magnetwirkung

 

Inhuman sind als Lokalmatadoren gefragte Bühnengäste. Auch beim Stadtfest in gut einer Woche werden Frontmann Jonas Fisch und seine Jungs wieder die Bühne entern – diesmal mit akustischem Rock. © Sauda
Inhuman sind als Lokalmatadoren gefragte Bühnengäste. Auch beim Stadtfest in gut einer Woche werden Frontmann Jonas Fisch und seine Jungs wieder die Bühne entern – diesmal mit akustischem Rock. © Sauda

 

Sprendlingen - Kraft der Anmeldezahlen rechnen die Organisatoren mit einem Beteiligungsrekord beim Dreieicher Stadtfest: Mehr als 120 Stände werden zur 26. Auflage erwartet – darunter traditionell sehr viele Vereinsangebote. Von Cora Werwitzke 

Neu ist, dass sich die Feiermeile am 3. Oktober so gliedern wird, dass ein Teil der Anbieter um 18 Uhr Feierabend machen kann, ohne dass darunter die Stimmung leidet. Die Innenstadt pulsiert: Am 3. Oktober trifft in Sprendlingen Jahr für Jahr ausgelassene Feststimmung auf verkaufsoffenen Feiertag. Dieses Jahr fällt das Spektakel auf einen Montag. Auf rund einem Kilometer erleben Besucher in der Frankfurter Straße kulinarische Vielfalt aus aller Welt, ein Vereinsprogramm, Kinderentertainment und Livemusik. Dieses Jahr wird sich das Fest ab 12 Uhr auf zwei Straßenabschnitten und drei Bühnen abspielen.

 

Neu ist, dass die Festmeile unterteilt ist. Bis 18 Uhr sind zwischen Fichte- und Ostendstraße alle Stände präsent, die ihren Schwerpunkt nicht auf kulinarische oder geschäftliche Angebote, sondern auf Beratungsleistungen und Präsentation legen. Dort finden sich vor allem viele Vereine wieder. Dagegen kann das Fest zwischen der Ostendstraße und dem Historischen Rathaus noch bis 21 Uhr weitergehen. „So vermeiden wir, dass vereinzelt übrig gebliebene Stände abseits des Bühnengeschehens ausharren, aber wenig Beachtung finden“, erläutert Dominik Stotzem von der für die Organisation engagierten Neu-Isenburger Agentur 12 Löwen.

Wie gehabt, können die Festbesucher zwischen drei Bühnen hin- und herschlendern. Wobei die Hauptbühne von der Ecke Fichte- an die Ecke Ostendstraße verlagert wird. Dieser Standort verbindet die beiden Abschnitte der Festmeile und wird diese (in verkleinerter Form) nach 18 Uhr zusammen mit der Bühne am Historischen Rathaus einrahmen. „Wir erwarten von diesen Neuerungen eine kompakte, bis zum Ende der Veranstaltung ansprechende Festmeile, die für ihre Besucher ein abwechslungsreiches und buntes Angebot bereit hält“, betont Bürgermeister Dieter Zimmer.

Als gutes Omen darf getrost interpretiert werden, dass mehr als 120 Stände Präsenz zeigen werden, deren Angebot von traditioneller Küche über ausgefallene Speisen bis hin zu Soulfood reicht. Ein vielfältiges Getränkeangebot und Stände mit Handarbeiten, Kleidung, Schmuck, Beratungen, Vereinswerbung oder Fahrrad-Registrierung runden das Angebot ab. Darüber hinaus lockt der Handel zwischen 12 und 18 Uhr in der Innenstadt und im Gewerbegebiet mit so manchem Schnäppchen.

 

„Besonders freuen wir uns darüber, dass die Firma Tegut die Eröffnung ihrer Filiale schon am Tag des Stadtfestes kräftig bewirbt“, so der Bürgermeister. Das Handelsunternehmen sponsert das Fest ebenso wie die Stadtwerke Dreieich, der Dreieich Nordpark und die Eder & Heylands Brauerei.

Glanzpunkte verspricht einmal mehr das Bühnenprogramm (siehe Kasten). Wobei erstmals einer der Standorte dieses Jahr zur Freude der Organisatoren vom Gewerbeverein AKTIVes Dreieich betrieben wird. Auf allen drei Bühnen sorgen zahlreiche Vereinsdarbietungen, Kleinkünstler und Musikgruppen bis in die Abendstunden für Kurzweil. Zum Abschluss trumpfen einmal mehr die musikalischen Perlen der Region auf. Höhepunkt ist ab 18 Uhr der Auftritt von The Gypsys, die mit ihrer Partymusik in den vergangenen Jahren eine große Fangemeinschaft gewonnen haben. Für Freunde leiserer Töne stehen ab 17.30 Uhr die Gruppe Inhuman mit Acoustic Rock und ab 19.30 Uhr Johnny Jack & Jim mit Classic Rock auf der einen sowie ab 19 Uhr die Gruppe Chordjacks mit eigenen Songs „von zart bis hart“ auf der anderen Alternativbühne.

Homepage: www.in-human.de