Capitol Offenbach

Goethestraße 5 / Offenbach

Das Gebäude wurde 1913-1916 als Synagoge errichtet und von Beginn an auch als Veranstaltungsort für Konzerte und Theateraufführungen genutzt.

In der Reichskristallnacht wurde die komplette Inneneinrichtung durch Brandstiftung zerstört.

Das Gebäude selbst überstand den Zweiten Weltkrieg ohne große Schäden und wurde 1954 von der Stadt Offenbach erworben und als "Theater an der Goethestraße" unter anderem für die Aufführung der alljährlichen Volkskonzerte genutzt.

1995 wurde das Gebäude zum Musicalhaus umgebaut (u.a. Aufführungen der Rock-Oper "Tommy" und des Musicals "Sisterella").

Das Projekt endete jedoch bereits nach drei Jahren (wohl vor allem wegen der fehlenden Verkehrsanbindung, schlechten Parkmöglichkeiten und mangelhaftem Gastronomieangebot in der näheren Umgebung) in der Insolvenz.

Im Oktober 1998 wurde das umgestaltete Gebäude unter dem Namen "Capitol" wiedereröffnet und dient seitdem mit seinem Fassungsvermögen von ca. 1800 Plätzen (*) als Austragungsort für Konzerte, Theateraufführungen und anderen Kulturveranstaltungen.

 

(*) In der "Größen-Hierarchie" der Veranstaltungsorte liegt das "Capitol" im Umkreis somit zwischen der Batschkapp/Frankfurt und der Hugenottenhalle/Neu-Isenburg bzw. der Stadthalle/Offenbach.